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Die Zeit mit Dir
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Ambrosius
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Am 06. Februar 1999 haben wir uns in Dich verliebt. Von nun an unternahmen wir alles gemeinsam. Keine Familienfeier, kein Urlaub, kein Ausflug lief ohne Dich. Unser Motto: entweder gemeinsam oder gar nicht. Wo Du nicht erwünscht warst, hatten auch wir nichts verloren, wer nicht auch zu Dir wollte, brauchte auch nicht zu uns kommen. Niemals haben wir diese Entscheidung bereut. 

                                                                                      

Mitte Feb-ruar  bemerkten wir, dass Die Natur Dir einen Streich gespielt hatte, und Dir keinen Hörsinn geschenkt hat. Jetzt waren wir noch dankbarer, dass Du ausgerechnet zu uns gekommen bist. Was wäre mit Dir geschehen, wenn Du zu Menschen gekommen wärst, die einen tauben Hund nicht für lebenswert gehalten hätten?                                                                                      

Du suchtest ständig Blickkontakt zu uns. Du hast aus unseren Gesichtern gelesen. Wir brachten Dir die Zeichensprache bei, und wir verstanden uns prächtig. Nichts ist Dir entgangen. Deine wunderschönen Augen haben alles gesehen, was Du für wichtig hieltest. Eines Nachts hast Du uns gewarnt. Wir schliefen bereits. Du hast gebellt und geknurrt und zur Terrassentür geblickt. Ein Einbrecher hatte sich hier zu schaffen gemacht. Wir hätten ihn ohne Dich nicht bemerkt. Danke mein Liebling!  


Wir verbrachten wunderschöne 8 Jahre gemeinsam. Jeder Urlaub wurde zu einem besonderen Erlebnis, Du hast das Wasser und den Strand geliebt, Du führtest uns stets in unser Lieblingsrestaurant, wir haben es so sehr genossen.




Am Abend des 24. März 2007 ahnten wir noch gar nichts von den wenigen Stunden die uns nur noch bleiben würden. Du hast ferngesehen und ich schaute voller Stolz auf Dich. Wie schön Du warst.

Wir gingen nach einiger Zeit schlafen und nichts deutete darauf hin, dass etwas nicht stimmen könnte. Du nahmst Deinen Knochen wie immer ungeduldig entgegen und wolltest noch einen haben, weil er doch so gut schmeckte. Gerne habe ich Dir noch einen gegeben.


                                                     

In der Nacht wurde ich wach, ich merkte dass etwas mit Dir nicht stimmte. Du hattest Fieber, du hast gezittert, du hattest Schmerzen. Wir fuhren direkt mit Dir zur Tierklinik. Das Ultraschallbild zeigte Deine mit Eiter gefüllte Gebärmutter. Nur eine Not-Operation konnte Dir helfen. Sie hat Dir nicht mehr geholfen, es war zu schlimm. Du bist nicht mehr wachgeworden. Dein Zustand war bereits zu schlecht.

Nur noch dieses eine Mal konnten wir Dich umarmen. Einmal noch konnten wir unter so vielen Tränen Deinen Körper in den Arm nehmen, durch Dein schönes weiches Fell mit unseren Fingern gleiten, nur noch dieses eine Mal.....



Warum konnten wir Dich nicht retten, warum war der Vorabend dieser grausamen Nacht so wie immer? Warum haben wir nichts bemerkt? Warum hast Du uns nicht gezeigt, dass Dir Dein Bauch weh tat? Hat Dein Bauch Dir wehgetan oder hast auch Du nichts bemerkt? Warum verlief diese Krankheit gerade bei Dir so untypisch? Ich hoffe, dass Du keine Schmerzen hattest, und ich hoffe so sehr, dass Du wusstest wie sehr wir Dich lieben, und dass wir alles für Deine Rettung getan hätten.

Durch nichts und niemanden wurden wir in unserem Leben so stark geprägt wie durch Dich.


Schlaf schön mein Engel. Niemals werden wir Dich vergessen. Immer wirst Du was ganz Besonderes sein!!!





                     Dein Platz wird immer hier bei uns sein.

                                      Dein Herrchen und Dein Frauchen                    

                                                              


                An einem Sonntag hast Du das Licht der Welt erblickt.
                An einem Sonntag hast Du für immer die Augen geschlossen.
                Wie gerne hätten wir Dich bei uns behalten,
                wie gerne wären wir mit Dir unseren Weg weitergegangen.
                Alles was Du warst, alles wie Du warst,
                wird niemals vergessen sein.   ©

                                                        ------

Fast 3 Jahre ist es nun her, als ich diese Zeilen schrieb. Du wirst für uns immer
was ganz Besonderes sein........ja, genau so ist es. Arielle, Du bist was ganz Besonderes!  Es ist kein Tag vergangen an dem wir nicht an Dich denken, kein Tag an dem wir nicht mit den Tränen zu kämpfen haben.

Dein Platz ist hier bei uns, auch daran hat sich nichts geändert und daran wird sich nichts ändern.




Bitte weine nicht...


Das was du heute vor dir legen siehst, das bin nicht ich.
Es ist nur der Körper, der mir geliehen wurde,
während des Aufenthalts auf der Erde.
Dank ihn lernte ich dich kennen und lieben.
Mein wirkliches Ich,
musste durch diese Erfahrung gehen
Sei nicht traurig, sei glücklich...für mich.
Da wo ich jetzt bin,
kann ich dank der Liebe,
die du mir ohne Nachdenken geschenkt hast
ewig weiterleben.

Ich liebte das Leben, dass weisst du genau,
zu sterben bedeutet nicht das Ende.
Das was ich in diesem Leben zu lernen und zu tun hatte ist erfüllt.
Ich verlasse dich mit wunderschönen Erinnerungen
ein trauriges Ereignis an meine alte Welt
ist ein Privileg für mein neues Leben in meiner neuen Welt.

Wolltest du mir noch etwas sagen
so ist es nicht zu spät.
Ich bin jetzt eine "Seele"
und bekomme alles mit,
seien es deine Gefühle,
oder deine Gedanken.

Heute Abend, oder auch jetzt
setze dich wo es ruhig ist,
gehe tief in dir rein,
öffne dein Herz.
Stell dir vor ich wäre da, vor dir
spüre meine Wärme
die dich umarmt.
In diesem Moment, werde ich dir meine ganze Liebe geben...
Immer wieder werde ich bei dir sein
tief in dir,
und wenn du das Gefühl hast ich wäre nicht da,
sei unbesorgt, ich werde es immer sein.
Dein Leben geht weiter,
meins auch.

Wenn die Zeit reif sein wird,
sehen wir uns in einer anderer Welt...
Bis dahin werde ich auf dich warten...

                                           


Sei nicht traurig !


Letzte Nacht stand ich an deinem Bett um einen Blick auf Dich zu werfen, und ich konnte sehen,
dass du weintest und nicht
schlafen konntest.
Während du eine Träne wegwischtest, muckerte
ich leise, um dir zu sagen:
Ich bin`s,
ich hab Dich nicht verlassen .

Ich bin wohlauf, es geht mir gut und ich bin hier.
Heute morgen beim Frühstück da war ich ganz nah bei dir, und
ich sah dich den Tee einschenken, während du daran dachtest, wie oft früher deine Hände zu mir herunter gewandert sind.

Ich war heute mit dir beim Einkaufen. Deine Arme taten dir weh vom Tragen. Ich sehnte mich danach, dir dabei zu helfen und wünschte, ich hätte mehr tun können.

Heute war ich auch mit dir an meiner Urne, welche du mit so viel Liebe pflegst. Aber ich glaube, ich bin nicht dort.
Ich ging zusammen mit dir durchs Haus, du suchtest nach dem Schlüssel. Ich berührte dich mit meiner Pfote
und muckerte leise : Ich bin`s.

Du sahst so müde aus, als du dich in den Sessel sinken ließest.
Ich versuchte mit aller Macht, dich spüren zu lassen,
dass ich bei dir bin. Ich kann dir jeden Tag so nahe sein, um dir mit Gewissheit sagen zu können:
Ich bin nie fort gegangen.

Du hast ganz ruhig in deinem
Sessel gesessen,
dann hast du gelächelt
und ich glaube,
du wusstest...in der Stille
des Abends...,
dass ich ganz in deiner Nähe war.

Der Tag ist vorbei... Ich lächle ,
sehe dich gähnen und
sag zu Dir:
Gute Nacht, Gott schütze dich !
Ich sehe dich morgen früh.

Und wenn für dich die Zeit gekommen ist, den Fluss,
der uns beide trennt, zu überqueren, werde ich zu dir hinüber eilen, damit wir endlich wieder zusammen
Seite an Seite sein können.
Es gibt so viel, dass ich dir zeigen muss und es gibt
so viel für dich zu sehen.

Hab Geduld und setze deine Lebensweise fort. Dann komm..., komm hier her zu mir.




DAS TESTAMENT

Ich besitze wenige Güter, die ich hinterlassen kann.

Nichts Wertvolles ist mein Eigentum, außer meiner Liebe und meinem Glück.

Ich bitte meine Besitzer, dass sie mich immer im Gedächtnis behalten, aber sie nicht wegen mir leiden.

In meinem Leben bemühte ich mich, ihnen Trost in traurigen Momenten und Freude in ihrem Glück zu sein.

Es tut mir weh, ihnen mit meinem Tod Kummer zu bereiten.

Die Stunde des Abschiedes ist gekommen und es fällt mir schwer, sie zu verlassen, aber zu sterben wird nicht traurig sein, denn (im Gegensatz zum Menschen) fürchtet der Hund nicht den Tod.

Eine große Bitte noch; ich hörte oft von meinen Menschen: "Wenn er stirbt, wollen wir keinen Hund mehr. Wir lieben ihn so sehr, dass wir keinen anderen haben möchten."

Ich bitte meine Menschen, aus Liebe zu mir wieder einen Hund aufzunehmen.

Es nicht zu tun, wäre eine traurige Erinnerung an mein Andenken.

Ich möchte die Gewissheit haben, dass sie, gerade weil ich in ihrer Familie lebte, nun nicht mehr ohne Hund leben können.

Ich hinterlasse meinem Nachfolger mein Halsband und die Leine und wünsche ihm, dass er - wie ich - das Glück in diesem Haus genießt.

Das letzte Abschiedswort an meine Lieben: "Wenn ihr mein Grab besucht, denkt an mich voller Traurigkeit, aber auch mit dem Wissen, dass hier eine Kreatur ruht, die euch liebte.

So tief mein Schlaf auch sein mag, ich werde euch hören und selbst die große Macht des Todes wird nicht verhindern können, dass meine Seele dankbar mit dem Schwanz wedelt.